Das optimale Bewerbungsfoto

Die Bewerbung

Bei einer Bewerbung geht es darum sich im Sinne der Erwartungshaltung des Empfängers möglichst gut zu verkaufen — also zu zeigen, dass man neben der nötigen Sachkompetenz auch ein adäquates Erscheinungsbild hat. Dass die Bewerbung frei von Rechtschreibfehlern, klar im Aufbau und vollständig sein muss, sollte jedem klar sein. Aber auch bei der Auswahl des richtigen Fotos gibt es einiges zu beachten. Wenn Ihre Tätigkeit nicht nur daraus besteht, dass Sie abgeschottet von der Außenwelt Berechnungen durchführen oder Fälle bearbeiten, dann werden die Personaler auch darauf achten, wie Sie sich äußerlich verkaufen.

Die Basics

Man mag einhaken, dass es gutaussehende und weniger schöne Menschen gibt und es daher ungerecht wäre, auf Äußerlichkeiten zu achten — doch, ob man nun eher George Clooney oder Gerard Depardieu (bzw. Heidi Klum oder Alice Schwarzer) ähnelt, spielt hier keine Rolle. Es geht darum, dass sie zeigen, dass sie das beste aus sich machen und auf ein gepflegtes Äußeres achten. Eine schwierige Frage hierbei ist, inwiefern ein ausgefallener Look (z.B. lange Haare und Piercings) akzeptabel ist. Im kreativen Bereich (etwa in einer Werbeagentur) werden außergewöhnliche „Typen“ gesucht — da kann eine gewisse Extravaganz sogar gut ankommen. Im klassischen Business hingegen würden Sie es mit bunten Haaren und „Fleischtunnel“ jedoch sehr schwer haben. Hier gilt es, die eigene Individualität zu Gunsten des beruflichen Fortschritts etwas zurückzustellen. Auch wenn es manchem schwer fallen mag, oftmals ist es unumgänglich sich gesellschaftlichen Normen anzupassen. Es läuft ja schließlich auch (fast) keiner nackt in der Öffentlichkeit herum, um sich damit als besonders individualistisch darzustellen.

Posing-Checkliste

Achten Sie zudem bei Ihrem Posing auf folgende Punkte:

  • offenes und sympathisches Lächeln
  • gut erkennbares Gesicht
  • gut sitzende Haare
  • dem Betrachter zugeneigter Körper
  • Blick zum Betrachter
  • passende Kleidung zum Job
  • ruhiger oder neutraler Hintergrund

Neben diesen wichtigen Punkten gibt es noch verschiedene Details, z.B. in der Kleidung, mit denen sich spielen lässt. Suchen Sie sich am besten einen professionellen Fotographen, der Sie eingehend berät, um das beste aus Ihrem fotographischen Auftritt zu machen.

Die Qualität des Fotos

Es versteht sich von selbst, dass man das Foto von einem kompetenten Fotographen machen lässt und nicht etwa eine Fotokabine aufsucht. Verzichten Sie hierbei auf außergewöhnliche Kunstphotographie oder Ganzkörperaufnahmen.

Bleiben Sie klassisch!

Die Größe des Fotos

Besonders schön wirken Proportionen im Goldenen Schnitt. Dementsprechend bewegen sich die Standard-Größen von Fotos zwischen „6 mal 4″ und „9 mal 6″ Zentimeter. Im Zweifel ist ein größeres Foto schöner. Hierbei sollte jedoch das Design des Lebenslaufes an diese Größe angepasst sein, so dass ein kongruentes Bild entsteht.

Farbgebung

Wer es besonders elegant mag und auch die Bewerbungsmappe dementsprechend gestaltet hat, der kann sich für ein Schwarz-Weiß-Foto entscheiden. Eine solche Eleganz kann aber leicht als „wichtigtuerisch“ eingeschätzt werden. Daher sollte man darüber nachdenken, ob der Adressat der Bewerbung einem solchen Image entspricht. Im Zweifel ist es besser, auf ein herkömmliches Farbfoto zurückzugreifen.

Befestigung

Verwenden Sie für die Befestigung des Fotos in Ihrer Bewegung einen Klebestift oder bauen Sie dieses direkt in Ihre digitale Vorlage ein. Die Befestigung mit einer Büroklammer sieht lieblos und einfach hässlich aus. Auch macht es keinen besonders guten Eindruck, wenn an den Seiten oder auf der Rückseite des Bildes noch Überreste von Flüssigklebstoff zu sehen sind.