Keine halben Sachen: So setzen Sie Ihre Vorsätze wirklich um

Gut geplant ist halb erledigt

Mit den guten Vorsätzen ist das so eine Sache. Jedes Jahr nehmen wir uns aufs Neue Dinge vor, nur um nach wenigen Wochen festzustellen, dass wir vom Erreichen des Ziels weiter entfernt sind denn je.
Es gibt vieles, das uns im beruflichen Umfeld besser gelingen könnte, das wir aber bisher noch nicht erreicht haben. Wir wünschen uns mehr Gehalt, möchten regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, mehr Interesse zeigen und häufiger Nein sagen.
Doch warum ist es trotz guten Willens so schwer, die Vorsätze auch umzusetzen?
In der Theorie sind die guten Vorsätze leicht zu realisieren, doch schon nach wenigen Wochen sind wir im selben Fahrwasser. Das liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Auch wenn es schlecht für uns läuft, trennen wir uns nur schwer von ungeliebten Verhaltensweisen. Am Arbeitsplatz sind wir zudem von vielen äußeren Faktoren abhängig, die wir nicht beeinflussen können. Hinzu kommt, dass es extrem schwer fällt, den inneren Schweinehund zu überwinden. Hier muss man die Motive genau beleuchten. Wenn der Wunsch nach mehr Engagement nicht aus tiefster Überzeugung kommt, wird seine Umsetzung scheitern.


1. Eigene Motive beleuchten
Wollen wir wirklich Karriere machen? Man muss sicher sein, dass sich die Anstrengung lohnt. Erfüllt man nur den Wunsch des Partners oder der Eltern, wird sicher nichts aus dem Streben nach mehr eigenem Engagement.

2. Realistische Ziele setzen
Auch zu hochgesteckte Ziele lassen uns bald aufgeben. Wer unrealistisch viel von sich erwartet, muss zwangsläufig scheitern. Auch kleine Ziele sind Fortschritte und machen es uns leichter, am Ball zu bleiben. Nun können wir in kleinen Schritten konsequent weitergehen.

3. Zwischenbilanz ziehen
Es lohnt sich, schon Mitte des Jahres zu rekapitulieren und nicht bis zum Jahresende zu warten.
Je früher Sie den aktuellen Stand festzuhalten, desto besser lassen sich neue Schritte in die Tat umsetzen. Dann sind neben finanziellen auch noch intellektuelle Kapazitäten frei. Dabei sollten Sie nicht vorrangig darauf achten, woran es mangelt, sondern sich auf eigene Wünsche konzentrieren. "Was würde ich liebend gerne machen?" ist viel leichter zu beantworten, als die Frage nach den eigenen Ressourcen.

4. Klare Zielformulierungen
Kommt man so eigenen Zielen näher, müssen diese möglichst konkret formuliert werden. Zwischenziele definieren ist leichter, als ein großes Ziel am Ende des Jahres zu bestimmen.

5. Sich Unterstützung holen
Es macht durchaus Sinn, ein paar Kollegen mit ins Boot zu holen. Gemeinsame Resümees, schriftliches Festhalten der Ergebnisse und Ziele führt zu deutlich mehr Disziplin. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Kollegen können uns bei Durchhängern leichter den vielzitierten "Tritt" geben.


Wer beispielsweise arbeitslos ist, wird mit dem Wunsch nach einem Job nicht wirklich weiterkommen. Er muss genau definieren, in welcher Branche bzw. Firma, oder in welcher Stadt er arbeiten möchte und welche Schritte er gehen muss, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehört auch festzustellen, warum er mit seiner bisherigen Suche noch keinen Erfolg hatte. Je genauer die einzelnen Punkte herausgearbeitet werden, desto erfolgversprechender ist der Vorsatz. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, den Traumjob zu finden, signifikant.


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