Automatisierung in der IT – Jobkiller oder Chance?

Einer der Hauptgründe für die Unternehmen, die robotergestützte Prozessautomatisierung durchzuführen, ist die Reduktion der Personalkosten. Diese Reduktion mindert die Produktionsausgaben und bietet den Betrieben somit eine höhere Bewegungsfreiheit und einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil auf dem hart umkämpften Markt. Für die Belegschaft bedeutet der Gedanke an die Personalreduktion oft eins – die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren.
Wie realistisch ist jedoch diese Befürchtung speziell in der IT-Branche?

Roboter sind keine Menschen

Die Aufgaben, die automatisiert werden können, müssen bestimmte – sehr strenge – Voraussetzungen erfüllen. Nur Tätigkeitsabschnitte, die standardisiert werden können und die wiederkehrend sind, können tatsächlich an die Maschinen übertragen werden. Das bedeutet, dass jede Aufgabe, die aktives Nachdenken erfordert, Kreativität abverlangt oder bei der neue Lösungswege gefunden werden sollen, eine ist, bei der ein Mensch am Werk sein muss. Insbesondere in der IT-Branche bleibt somit eine Reihe von Tätigkeiten - nach wie vor - fest in der Hand von Mitarbeitern.

Roboter sichern Arbeitsplätze

Der Wettbewerb unter den Unternehmen läuft stetig weiter. Unterlässt ein Unternehmen, rechtzeitig auf RPA umzusteigen, verliert es sehr bald seine Marktposition, da es seinen Kunden nicht mehr die – erst attraktiven und dann marktüblichen – Preise bieten kann. Die Kunden wandern zu der technisch besser ausgestatteten Konkurrenz ab und sind für das Unternehmen verloren. In der Folge muss der betroffene Betrieb aufgrund der schlechten Auftragslage seine Mitarbeiter entlassen oder womöglich sogar die gesamte Produktion vollständig einstellen. Setzt ein Unternehmen dagegen frühzeitig auf RPA, schützt es die Arbeitsplätze und verschafft seinen Angestellten die Sicherheit, die nur ein erfolgreiches Unternehmen seinen Mitarbeitern bieten kann.

Roboter bringen neue Jobs

Die robotergesteuerten Prozesse sichern nicht nur die bestehenden Arbeitsplätze. Vielmehr schaffen Sie neue Stellen, die besetzt werden müssen.
Als Beispiel zu nennen sind:

  • Chief Innovation Officer
    für die Entscheidungen über die optimalen Automatisierungsprozesse innerhalb des Unternehmens
  • RPA Capability Manager
    zum Erkennen und Realisieren der Automatisierungspotentiale
  • Automation Manager
    für den reibungslosen Verlauf der Automatisierungsprozesse

Dies ist nur ein sehr kurzer Ausschnitt aus einer Vielzahl an unterschiedlichen neuen Arbeitsbereichen, die sich dank der robotergestützten Prozessoptimierung auf dem Arbeitsmarkt entstehen und bei denen neue Mitarbeiter benötigt werden.

Roboter fördern Bildung

Jeder neue Beruf verlangt neues Wissen. Die Qualifikation der Mitarbeiter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie bereit sind, sich die erforderlichen Kenntnisse anzueignen. Häufig investieren die Unternehmen selbst in die Fortbildungsmaßnahmen ihrer Angestellten. Strebt ein Mitarbeiter eine zukunftssichere Position in der RPA an, ist es für ihn ratsam, die Geschäftsführung frühzeitig über sein Anliegen zu informieren. Die Wahrscheinlichkeit ist dann recht hoch, dass die Geschäftsleitung das Engagement des Mitarbeiters zu schätzen weiß und die notwendige Qualifizierung bezahlt. Damit eröffnet die Automatisierung den Mitarbeitern die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens aufzusteigen und - häufig auch - ein höheres Gehalt zu bekommen.

Roboter sind unsere Zukunft

Wir sind im Zeitalter der Automatisierung angekommen. Die Roboter sind unsere Zukunft. Es liegt jetzt an uns, diese Zukunft zu gestalten und unsere Fähigkeiten dazu zu nutzen, das Leben eines jeden von uns zu verbessern, mit Robotern an unserer Seite.