Selbstdarstellung: So verhilft sie Ihnen zum beruflichen Erfolg

Selbstdarstellung

Was ist zu tun, wenn man trotz harter Arbeit, Fleiß und Disziplin beruflich nicht vorankommt? Wichtig ist, dass Sie sich und Ihre Arbeitseinstellung richtig präsentieren und somit bestenfalls Vorgesetzte und andere Entscheidungsträger von sich überzeugen. Um dieses Ziel zu erreichen ist eine richtige Selbstdarstellung von großem Nutzen. Dafür braucht es zwar Zeit und Fingerspitzengefühl, aber mit entsprechender Übung ist sie ein gutes Mittel für den beruflichen Aufstieg.

Der berühmte erste Eindruck

Dieser ist bekanntermaßen unwiederbringlich und von äußerster Relevanz. Ihr Gegenüber gewinnt bereits in weniger als einer Sekunde einen Eindruck von Ihnen und spricht Ihnen, wenn auch unterbewusst, gewisse Fähigkeiten, Kompetenzen und Sympathien zu – oder auch nicht. Daher ist es umso wichtiger, mit gezielter Selbstdarstellung beim Gegenüber das Bild von einem selbst zu erzeugen, das er oder sie haben soll. Machen Sie hierzu doch einfach einen kleinen Selbstversuch und überlegen Sie, wie vielen fremden Menschen Sie heute bereits begegnet sind und wie viele dieser Personen Ihnen jetzt noch im Gedächtnis sind. Sie erinnern sich wahrscheinlich nur an diejenigen, die Ihnen besonders aufgefallen sind. Mit gekonnter Selbstdarstellung gelingt es Ihnen auch, sich im Gedächtnis anderer zu manifestieren.

So gelingt es, im Arbeitsalltag mit Selbstdarstellung positiv aufzufallen

Zwar kann überzogene Selbstdarstellung schnell das Gegenteil des ursprünglichen Ziels bewirken, mit ein wenig Übung und den richtigen Kniffen gelingt es Ihnen aber, durch Ihre Selbstdarstellung einen positiven, bleibenden Eindruck zu hinterlassen und Ihre Chancen auf beruflichen Erfolg deutlich zu steigern.

Verfügen Sie über Selbstbewusstsein. Wenn Sie wissen, dass Sie in bestimmten Themengebieten eine echte Bereicherung sind und einen Mehrwert bieten können, dann brauchen Sie sich nicht zu verstecken. Zeigen Sie ruhig, dass Sie etwas besonders gut können und zweifeln Sie nicht an Ihrer eigenen Arbeit. Zu große Bescheidenheit kann außerdem zu Zweifeln führen.

Wichtig ist, dass Sie Sie selbst sind. Stehen Sie offen zu Ihren Stärken, genauso wie zu Ihren Schwächen und zeigen Sie damit, dass Sie ein authentischer Mensch sind. Das schafft Ihren Kollegen und Mitarbeitern gegenüber Respekt, da Sie nicht versuchen, jemand zu sein, der Sie nicht sind. Authentizität ist eine seltene Eigenschaft, mit der Sie sich von anderen positiv absetzen können.

Wenn Sie es schaffen, dass Sie für zuverlässig gehalten werden, haben Sie bereits viel geleistet. Denn hierfür brauchen Ihre Kollegen und Vorgesetzten zum einen großes Vertrauen in Sie und zum anderen das Wissen, dass Sie über Kompetenz verfügen. Achten Sie daher stets darauf, keine Versprechungen zu machen, die Sie nicht einhalten können und geben Sie arbeitstechnisch relevante Kommentare nur ab, wenn Sie wissen, dass diese fachlich einwandfrei sind.

Ihr Profil ist entscheidend und kann Sie sehr viel weiterbringen. Versuchen Sie daher, sich stets bei Diskussionen und im Allgemeinen dann an Gesprächen zu beteiligen, wenn Ihr Fachgebiet angesprochen wird. Auf diese Weise gelingt es Ihnen langfristig, mit Ihrer Kernkompetenz in Verbindung gebracht und stets miteinbezogen zu werden. So avancieren Sie, sofern Sie zusätzlich noch gelegentlich an Fort- und Weiterbildungen zum Thema teilnehmen, irgendwann fast automatisch zum von allen akzeptierten Experten in Ihrem Bereich, auf den nur ungern verzichtet wird.

Das richtige Maß finden

Hin und wieder sollten Sie sich einfach mal zurücknehmen und anderen den Vortritt lassen. Ab und zu einer Diskussion nicht beizuwohnen, die eigene Leistung nicht noch einmal gesondert zu erwähnen und dergleichen verschafft Ihnen ein noch größeres Maß an Respekt Ihrer Kollegen und Vorgesetzten und räumt zugleich den eventuell doch im Raum stehenden Verdacht aus, dass Sie mehr scheinen als sind. Mit dem richtigen Maß an Geduld und Selbstreflexion gelingt Ihnen dann auch der berufliche Erfolg.