7 Anzeichen, die für eine Kündigung sprechen

Überall wird davon gesprochen, dass jeder, der einen Job mit einem vernünftigen Gehalt hat, sich glücklich schätzen kann. Und doch denkt nicht jeder mit Freude an die Arbeit, sondern es überwiegt der Frust. Die schlechte Laune überträgt sich aus dem Arbeits- ins Privatleben und verstärkt die allgemeine Unzufriedenheit. Ehe man sich versieht, steckt man in einer Abwärtsspirale, aus der es anscheinend nur einen Ausweg gibt: die Kündigung. Aber woran erkennt man, dass es sich nicht nur um eine überwindbare Tiefphase handelt? Wann ist eine Kündigung der bessere Weg? Die folgenden 7 Fragen sollen Ihnen helfen zu erkennen, wann es wirklich an der Zeit ist, etwas zu ändern.

  • Ist es wirklich die Arbeit, die mich unzufrieden macht?
    Manchmal ist es nicht einfach herauszufinden, was für die Unzufriedenheit im Leben sorgt. Vielleicht liegen die Zweifel in einem anderen Bereich und werden nur auf die Arbeit projiziert? Oder vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, die für Frust sorgt, aber eigentlich geändert werden könnte? Wer nachdenkt und tief in sich hinein fühlt, stößt schnell an den Kern des Problems und ist dann handlungsfähig.
  • Passt der Job zu mir und meinem Leben?
    Wir haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie wir leben möchten. Einige benötigen Sicherheit in Form eines festen Gehalts, definierten Aufgabenbereichen und festen Arbeitszeiten. Andere sehnen sich nach Freiheit, möchten mal im Homeoffice arbeiten oder vielleicht sogar auf Reisen gehen und dabei weiter arbeiten. Passt der Job nicht zum gewünschten Lebensstil, drängt sich die Frage auf: Möchte ich das weiter hinnehmen?
  • Die Sinnfrage
    Auch wenn ein festes Gehalt eine feine Sache ist, macht Geld allein uns Menschen nicht zufrieden. Die meisten von uns möchten nicht nur irgendetwas tun um Geld aufs eigene Konto zu spülen, sondern auch einen Sinn in ihrer Arbeit sehen. Die einen erfüllt es anderen Menschen zu helfen, die anderen gehen darin auf die Unternehmensziele umsetzen und wieder andere freuen sich, wenn sie Teil eines funktionierenden Teams sind. Fragt man sich jedoch bei der Arbeit immer wieder, warum man das eigentlich tut, ist das selten ein gutes Zeichen.
  • Wird mein persönlicher Einsatz geschätzt?
    Es gibt Menschen, die geben einfach immer ein bisschen mehr als gefordert wurde. Sie sind morgens die Ersten und löschen am Abend das Licht. Sie erreichen nicht nur definierte Ziele, sondern übertreffen sie. Und nebenbei sorgen sie noch für ein gutes Betriebsklima und sind immer für Kollegen da. Dafür erwarten sie nicht unbedingt eine Gehaltserhöhung, ein Danke genügt ihnen. Bleibt diese Wertschätzung aus, sinkt selbst beim motivierten Arbeitstier die Lust auf ein Minimum und Frust macht sich breit. Können diese Diskrepanzen auch durch Gespräche nicht ausgeräumt werden, kann ein Jobwechsel sinnvoll sein.
  • Respektiere ich meinen Chef?
    Die Arbeit kann noch so toll und die Kollegen wirklich nett sein - wenn der Respekt für den Chef fehlt, hat auch alles andere einen faden Beigeschmack. Der Führungsstil hat einen großen Einfluss auf die Arbeit. Kann man diesen weder akzeptieren noch respektieren, ist der Gedanke an eine Kündigung ratsam.
  • Bringt mich die Arbeit weiter?
    Tagein, tagaus dieselben Aufgaben verrichten - das liegt nicht jedem. Viele Menschen sehnen sich nach Herausforderungen, möchten sich immer wieder neu beweisen und auch Neues lernen, um sich weiter zu entwickeln. Ist das im aktuellen Beruf nicht möglich und sind die Möglichkeiten der Karriere beschränkt, ist es vielleicht Zeit für etwas Neues.
  • Möchte ich das für den Rest meines Lebens tun?
    Eigentlich passt im Beruf alles. Aber da ist diese innere Unruhe, die Frage, ob es das schon gewesen sein soll. Was anfangs nur hin und wieder ein Ziehen im Bauch ist, kann sich zu großem Frust entwickeln. Wer sich nicht den Rest seines Lebens diese Frage immer wieder stellen möchte, sollte nach Alternativen suchen.

Die Antwort auf die Frage, ob eine Kündigung richtig ist, kann einem niemand abnehmen. Man kann sie sich jedoch selbst beantworten, indem man die Motivation dazu hinterfragt und ehrlich zu sich selbst ist.

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