Autosuggestion: Durch Selbstbeeinflussung zum beruflichen Erfolg

Beruflicher Erfolg durch Autosuggestion

Autosuggestion ist die Kunst der Selbstbeeinflussung. Beruflicher Erfolg hängt nicht nur von harten Fakten wie dem Bildungsabschluss und Zusatzqualifikationen ab, sondern auch von der persönlichen Eignung und der inneren Einstellung.

Viele Menschen legen sich dabei selbst Steine in den Weg. Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gedacht: „Das bringt doch alles nichts, ich werde nie befördert werden.“ Ohne es zu wissen haben Sie sich damit vielleicht selbst ein Bein gestellt.

Das Ziel der Autosuggestion ist es, negative Überzeugungen abzubauen und positive Grundsätze zu verankern. Das Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung macht es möglich, dass Sie dadurch tatsächlich Einfluss auf Ihren beruflichen Erfolg nehmen.

Autosuggestion: Bewährtes Mittel zum Erfolg

Autosuggestionen kommen bereits seit langer Zeit in der Psychologie zum Einsatz. Insbesondere die positive Psychologie macht sich in jüngerer Zeit die Kraft der verinnerlichten Grundsätze zunutze. Auch das autogene Training und die Selbsthypnose gehören zu dieser Form der Selbstbeeinflussung.

Das Prinzip der Autosuggestion ist jedoch noch älter. Fernöstliche Meditationen, wie Sie sie vielleicht aus dem Buddhismus kennen, greifen auf denselben Wirkmechanismus zurück. Ein Mantra ist nichts anderes als ein erwünschter Gedanke, den Sie wie eine Formel immer wieder wiederholen und dadurch verinnerlichen.

Sich selbst und andere beeinflussen

Die Wirksamkeit von Autosuggestionen basiert auf einem psychischen Mechanismus, der als selbsterfüllende Prophezeiung bekannt ist. Viele Vorgänge, die sich in Ihrer Psyche abspielen, sind nicht bewusst, sondern vorbewusst oder unbewusst. Insbesondere unbewusste Gedanken sind oft besonders wirksam – obwohl Sie von ihnen nichts bemerken.

Der Pygmalion-Effekt ist hingegen der komplementäre Effekt. Wenn Ihr Vorgesetzter eine bestimmte Vorstellung von Ihnen hat, kann er Sie durch diese Vorstellung ebenfalls unbewusst beeinflussen. Bei Schulkindern ist zum Beispiel belegt, dass ihre Intelligenzleistung messbar steigt, wenn sie von Lehrern für besonders intelligent gehalten werden.

Wie können Sie diese beiden Effekte nutzen, um beruflich voranzukommen? Eine selbsterfüllende Prophezeiung (d. h. die Autosuggestion) kann Ihre innere Überzeugung verändern. Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird oder sinnlos ist. Ein möglicher Satz, der daraus eine positive Autosuggestion formuliert, wäre zum Beispiel: “Meine Arbeit ist etwas wert.“

Wenn Sie diesen Gedanken verinnerlichen, kann er Ihr Verhalten und Ihre Einstellung beeinflussen. Bei einer erfolgreichen Autosuggestion erleben Sie in diesem Beispiel Ihre Arbeit als erfüllender. Sie gewinnen wieder Freude an Ihrer Tätigkeit und suchen unbewusst nach Hinweisen, die diese Einstellung bestätigen. Lob nehmen Sie dann viel intensiver wahr als Kritik – selbst wenn beides sich nicht verändert hat.

Mittelfristig ändert sich dadurch jedoch auch, wie Sie arbeiten. Sie stehen sich nicht mehr selbst im Weg, sondern bringen sich mental voran. Dadurch können auch andere Personen ein neues Bild von Ihnen erhalten.

Wenn Ihre Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartner ein positives Bild von Ihnen haben und Ihnen etwas zutrauen, kommt der Pygmalion-Effekt zum Tragen. Dieser kann die Wirkung der Autosuggestion noch vertiefen und Ihnen eine zusätzliche Bestärkung von außen geben.

Autosuggestion praktisch anwenden

Überlegen Sie sich zunächst, was Ihr Ziel ist. Das Ziel sollte spezifisch formuliert sein, darf aber auch eine gewisse Unschärfe aufweisen. Zum Beispiel: „Ich möchte eine sinnvolle Tätigkeit ausüben“.

Wandeln Sie diesen Wunschsatz nun in eine Autosuggestion um: „Ich leiste mit meiner Arbeit einen sinnvollen Beitrag.“ Nehmen Sie sich ruhig Zeit, den Gedanken richtig zu formulieren.

Anschließend wiederholen Sie Ihren Satz wie ein Mantra. Morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Zubettgehen – bevor Sie das Büro betreten, wenn Sie den Hörer des Telefons abnehmen. Wann immer es passt.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, wenn Sie sich einige Minuten am Tag Zeit nehmen, um die Autosuggestion tiefer sinken zu lassen. Eine Entspannungsübung oder Meditation, bei der Sie sich auf diesen Gedanken konzentrieren, kann dabei helfen.

Gleichzeitig sollten Sie negative Autosuggestionen vermeiden. Beobachten Sie sich deshalb aufmerksam selbst. Wenn Sie sich bei einer negativen Autosuggestion erwischen, können Sie diese zum Beispiel mit Ihrem positiven Grundsatz kontern.

Beachten Sie dabei: Autosuggestion ist keine Magie und kann keine Wunder bewirken. Aber mit der richtigen Einstellung können Sie einen nachhaltigen Unterschied für Ihre Karriere bewirken.

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