Digitale Transformation – Die größten Herausforderungen für Unternehmen

Digitale Transformation in Unternehmen

Digitale Transformation in Unternehmen

Die digitale Transformation ist Bestandteil jeder Unternehmensstrategie. Dabei bereitet bereits die Definition des Begriffs eine Herausforderung und Maßnahmen zur Realisierung sind ein weit entferntes Ziel. Vielmehr besteht die Annahme, dass die digitale Transformation vollumfänglich und auf einen Schlag vonstattengehen muss. Grundsätzlich führt die digitale Transformation zur Digitalisierung sämtlicher Prozesse und Integration von Stakeholdern in jene Prozesse.

Bevor der Schritt der digitalen Transformation absolviert werden kann, muss eine Prozessoptimierung und Digitalisierung einzelner Prozesse stattfinden. Im Folgenden werden wir Ihnen die größten Herausforderungen der digitalen Transformation in Unternehmen aufzeigen.

Etablierung eines Strategiewandels im Unternehmen

Im Zuge der Digitalisierung ist es wichtig, dass die Mitarbeiter und Manager eines Unternehmens ein grundlegendes Verständnis für die digitale Transformation entwickeln. Allerdings handelt es sich hierbei um einen kontinuierlichen Prozess, der sich nicht binnen weniger Tage oder Wochen vollzieht. Vielmehr gilt es, dieses langfristige Ziel in die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu integrieren. Im Rahmen der Digitalisierung lohnt ein kritischer Blick auf die bestehende Strategie. Ohne eine messbare Zielsetzung wird kein oder nur ein geringer Erfolg realisiert. Vielmehr sollte die Strategie in Verbindung mit messbaren und realistischen Zielen angepasst werden, sodass die digitale Transformation für jeden Stakeholder sichtbar in der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens verankert ist.

Wissenstransfers als Herausforderung

Im Rahmen der Digitalisierung nehmen eine transparente Kommunikation sowie ein Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitern eine wichtige Rolle ein. Insbesondere der Wissenstransfer stellt eine Herausforderung für die Unternehmen dar. Hierbei geht es vor allem um die Vermittlung von digitalen Kompetenzen sowie die Schaffung eines grundlegenden Verständnisses zur digitalen Transformation. Eine Weitergabe bestehender IT-Expertise ist demnach einer der Schlüsselfaktoren, um eine vollumfängliche digitale Transformation zu realisieren. Neben der grundlegenden Weitergabe von Wissen wird jedoch auch ein Wissensaufbau sowie -ausbau benötigt. Ein hohes Maß an Expertise ermöglicht die Etablierung einer optimalen IT-Infrastruktur, welche einen wichtigen Anteil zur digitalen Transformation beiträgt.

Veränderte Anforderungen an die Kommunikation

Durch die Digitalisierung verändern sich auch die Kommunikationsgewohnheiten der Nutzer. Grundlegend bedeutet eine steigende Vernetzung, dass die Erwartungen und Anforderungen an die Kommunikation steigen. Hierbei geht es insbesondere um hochwertige Inhalte, ein ansprechendes Design und einen Service, der den Verbrauchern einen Mehrwert bietet.

Vor allem Unternehmen müssen diesen neuen Anforderungen gerecht werden, sodass der Anschluss zu den bereits vernetzten Kunden nicht verloren gehen darf. Das bedeutet, dass im Rahmen der digitalen Transformation ein Umdenken stattfinden muss. Der Onlineauftritt wird zum primären Kommunikationskanal. Dieser wird mit entsprechenden Vertriebs- und Serviceleistungen ergänzt. Auf diese Weise lassen sich möglichst viele Berührungspunkte zum Kunden erschaffen. Im Rahmen dieses Wandels findet nicht nur eine personelle und strukturelle Neugestaltung statt. Vor allem nimmt die kulturelle Ausrichtung eine entscheidende Position ein. Somit müssen alle Bereiche eines Unternehmens aktiv an der Schaffung einer neuen und digitalen Identität arbeiten.

Umstrukturierung der Arbeit

Im Rahmen der Digitalisierung werden neue Technologien wie z.B. Robotic Process Automation und Software-Roboter dafür sorgen, dass bestehende Prozesse effizienter werden. Insbesondere werden Künstliche Intelligenz und Robotik dafür sorgen, dass standardisierbare Prozesse automatisiert werden. Somit wird in Zukunft die Anzahl an sachbearbeitenden Mitarbeitern in Unternehmen rückläufig sein. Allerdings sollte die Digitalisierung nicht mit der Verdrängung des Menschen aus Arbeitsplätzen gleichgesetzt werden, denn die neuen Technologien werden zusätzlich neue Arbeitsplätze schaffen. Hierbei handelt es sich insbesondere um neue, technologisch orientierte Berufsbilder, die den Arbeitsmarkt der Zukunft beeinflussen werden.

Hintergrund: Prozessdigitalisierung durch Robotic Process Automation

Robotic Process Automation (RPA) ist eine Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, jeden standardisierbaren Geschäftsprozess zu automatisieren. Software-Roboter fungieren dabei als digitale "Arbeitskräfte". Durch den Einsatz der Software-Roboter können Unternehmen regelbasierte Prozesse wie beispielsweise das Sammeln, Prüfen und Verarbeiten von Daten automatisieren.

RPA-Einführungsvideo

Vorteile von RPA

  • Kostensenkung
  • Qualitätssteigerung
  • Mitarbeiterentlastung

IT-Systeme weiterentwickeln und neue Technologien einsetzen

Aktuelle vorhandene IT-Systeme müssen im Rahmen der digitalen Transformation weiterentwickelt oder durch neue Technologien ersetzt werden. Um sämtliche kommunikative Inhalte und Produkte effizient über eine Vielzahl von Kanälen steuern zu können, werden Content-Management-Systeme zu den zentralen Steuerungsinstrumenten. Im gleichen Zuge werden die bereits bestehenden Datenbanken und Systeme an die Content-Management-Systeme angebunden. Zudem werden sämtliche Inhalte durch die digitale Transformation verändert, denn hierbei müssen sowohl die Anforderungen des Unternehmens sowie die Anforderungen der Kunden berücksichtigt werden.

Die Auswahl der passenden Projekte

Im Rahmen der Digitalisierung fällt es Unternehmen oftmals schwer, nutzenstiftende Projekte zu identifizieren und zu verfolgen. Dabei ist auch in diesem Fall die Strategie der Ausgangspunkt, denn sobald eine langfristige Strategie zur Digitalisierung etabliert ist, lassen sich Projekte, die einen Nutzen für die Kunden und das Unternehmen bieten, leichter identifizieren. Dabei muss grundsätzlich auf die Strategiekonformität der jeweiligen Projekte geachtet werden und keine umständliche Einzelbewertung und -entscheidung avisiert werden. Wird eine korrekte Bewertung der einzelnen Projekte vorgenommen, so werden Dopplungen im Unternehmen verhindert. Zudem werden Ressortegoismen abgebaut und der ganzheitliche Wandel in den Fokus gerückt.

Definition von Verantwortlichkeiten für die Digitalisierungsstrategie

Bei der digitalen Transformation handelt es sich um einen vollumfänglichen Ansatz. Das bedeutet, dass dieser Wandel nicht in einzelnen Bereichen, sondern im ganzen Unternehmen stattfinden muss. Dabei stellt sich oftmals die Frage, wer diesen Wandel zu verantworten hat. Als erste Anlaufstelle gelten in der Regel der Chief Executive Officer, der Chief Information Officer oder der Chief Digital Officer. Dabei ist es im Grunde egal, wer für die Identifikation geeigneter Digitalprojekte verantwortlich ist. Vielmehr wird ein konkreter Ansprechpartner benötigt, der über die entsprechenden Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Koordinierung verfügt. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich Fachbereiche gegen die Digitalisierung weigern und auf Ressortegoismen bestehen. In diesen Situationen wird ein Verantwortlicher benötigt, der über die entsprechende Durchsetzungsfähigkeit sowie ein Einfühlungsvermögen verfügt, jedoch auch mittels einer hierarchischen Position die Durchsetzung einzelner Entscheidungen beschleunigen kann.

Die passenden Mitarbeiter

Oftmals werden die Mitarbeiter als entscheidende Rahmenbedingung für die Digitalisierung benannt. Vor allem der Umstand, dass die digitale Transformation nicht vom Management beschlossen und durchgedrückt werden kann, lässt die Relevanz der Beschäftigten erahnen. Demnach müssen alle Beschäftigten hinter der Bewegung des Unternehmens stehen und bereits von Beginn aktiv an der Mitgestaltung der digitalen Transformation mitwirken. Dabei gilt, dass vor allem Begeisterung eine Beschleunigung der Digitalisierung bewirken kann. Begeisterte Mitarbeiter verfügen über eine höhere Motivation und sind in der Lage sich konstruktiv mit Managemententscheidungen auseinanderzusetzen.

Doch neben der grundlegenden Einstellung der Angestellten werden auch entsprechende Fähigkeiten benötigt. Hierbei handelt es sich um Digitalkompetenzen wie Programmierfähigkeiten oder ein Grundverständnis für bestehende Prozesse. Diese Hardskills können im Rahmen von Schulungen vermittelt werden und stellen für einen Großteil der deutschen Unternehmen eine vergleichsweise kleine Herausforderung dar. Vielmehr wird die Kultur als Flaschenhals zum digitalen Wandel identifiziert.

Ungewisser Transformationsverlauf

Viele etablierte Unternehmen tun sich schwer mit der digitalen Transformation, da diese einen echten Innovationsprozess erfordert, der auf einer abweichenden Denkweise basiert. Vor allem die langfristig etablierten Geschäftsprozesse und -modelle sowie das dazugehörige Service-Angebot müssen kritisch analysiert werden. Zudem lässt sich die Akzeptanz des Kunden auf die Ergebnisse nicht im Voraus vorhersagen, sodass eine Ungewissheit vorhanden ist. Somit ist die bekannte Sicherheit, welche durch die einfache Anpassung des etablierten Geschäftsprozesses gegeben war, nicht mehr vorhanden. Demnach müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass im Laufe des Entwicklungszyklus neue Methoden benötigt werden. Dabei sind vor allem Design Thinking, Test and Learn und Lean Startup die priorisierten Methoden.

Fazit und Ausblick

Die digitale Transformation von Unternehmen kommt vor allem mit vielen Herausforderungen einher. Doch auf der anderen Seite ergeben sich zahlreiche Chancen für Unternehmen, welche durch eine passende Strategie realisiert werden können. Dabei können Kosten durch die Automatisierung von Prozessen gesenkt werden. Zudem kann die Produktivität gesteigert und die Ansprache des Kunden durch digitale Kommunikationsmedien optimiert werden. Mittels E-Commerce und M-Commerce-Anwendungen können Kunden zudem auf mobilen Plattformen angesprochen werden. Allerdings sollte dabei stets die Erfahrung und die Zufriedenheit des Kunden berücksichtigt werden. Die digitale Transformation bestimmt mittlerweile den Alltag zahlreicher Unternehmen und die digitale Strategie lässt sich oftmals in den Geschäftsberichten wiederfinden. Im aktuellen Schritt geht es vermehrt um die kritische Betrachtung der etablierten Geschäftsprozesse und die Analyse von Optimierungspotenzialen.

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