Per WhatsApp zum neuen Job

IT-Unternehmen ermöglicht Bewerbern erstmals Kontaktaufnahme per Kurznachricht

Es ist soweit!

Ab sofort ist Weissenberg Business Consulting auch über WhatsApp zu erreichen. Mit dieser Entscheidung nimmt das IT-Unternehmen einen starken Impuls aus der Gruppe der Young Professionals auf und baut seine Vorreiterrolle gegenüber der Konkurrenz weiter aus. Mithilfe des Kurznachrichtendienstes möchte das Unternehmen seinen Bewerbern die erste Kontaktaufnahme deutlich erleichtern.

Mut zu neuen Wegen

Dass mit der Nutzung von WhatsApp aktuelle Trends aufgegriffen werden, wird deutlich, wenn man Milad Safar und Marcel Graichen zuhört. Als Geschäftsführer und Gründer von Weissenberg haben sie ihr 2012 gegründetes Unternehmen durch eine kluge Führung in den vergangenen Jahren fest am Markt etabliert. Für Safar besteht kein Zweifel daran, dass ein akuter Fachkräftemangel Unternehmen dazu zwingt, sich immer weiter zu vernetzen sowie neue und innovative Wege zu beschreiten, um stets am Puls der Zeit zu bleiben. Mit der Nutzung von WhatsApp – davon ist Safar überzeugt – reagiere Weissenberg jedoch nicht nur auf ein branchenspezifisches Phänomen, sondern trage auch einer internen Entwicklung Rechnung, der zufolge sich die Reichweite des Unternehmens seit 2012 verzehnfacht hat. Dies bewirke, dass man immer häufiger Bewerbungen von hochqualifizierten Spezialisten erhalte.

Weissenberg für die Hosentasche

Deswegen hat er als Geschäftsführer dafür gesorgt, dass auch bei der Personalpolitik das Prinzip der Einfachheit zur Geltung kommt: „Durch die Nutzung von WhatsApp wird es erstmals möglich, den Bewerbungsprozess bereits im Alltag beginnen zu lassen; ganz egal, ob eine Person gerade gemütlich im Café sitzt, mit dem Zug unterwegs ist oder zum Einkaufen geht – sofern sie es möchte, kann sie sofort mit uns in Kontakt treten und sich dabei auch für eine ausgeschriebene Stelle ins Gespräch bringen.“ Dabei werde die Hemmschwelle des Bewerbers bei der ersten Kontaktaufnahme deutlich verringert. Wo früher eine förmliche E-Mail oder ein Anruf mit mehreren Weiterleitungen nötig war, reicht nun eine kurze Nachricht im WhatsApp Messenger, um den richtigen Ansprechpartner direkt und ohne Umwege zu erreichen.

Der Trend geht weiterhin zum Smartphone

Zudem haben laut Safar vor allem junge Menschen zunehmend das Bedürfnis, sich mit ihrem Arbeitgeber zu identifizieren; triviale Dienstverhältnisse, die sich auf die bloße Bereitstellung von Arbeitskraft beschränken, seien hingegen immer seltener zu beobachten.
Wie zutreffend die Einschätzungen Safars tatsächlich sind, lässt sich auch aus aktuellen Untersuchungen zu Recruitingtrends ersehen. Dabei zeigt sich, dass mittlerweile 30,3 Prozent der Anwender ihr Smartphone nutzen, um sich Informationen über Unternehmen zu verschaffen, die ihr Interesse geweckt haben (Quelle: „Recruiting Trends 2016“). Die Erkenntnis, der zufolge viele Kandidaten nicht selten vor komplexen Bewerbungsverfahren zurückschrecken, ist eine Erfahrung, die Safar in den vergangenen Jahren immer wieder gemacht hat.
Als Geschäftsführer legt er aber auch großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Software. „Es ist bekannt, dass WhatsApp gegenwärtig über 450 Millionen Nutzer verfügt und dadurch Unmengen an Informationen sammelt. Die Tatsache, dass das Unternehmen seit 2014 zu Facebook gehört, hat daher viele Menschen beunruhigt. Deswegen kommt es für IT-Unternehmen umso mehr darauf an, deutlich zu machen, dass grundsätzlich keine sensiblen Daten über soziale Netzwerke kommuniziert werden. Die Integrität von Kunden und Mitarbeitern hat für uns höchste Priorität.“

Der Fall Weissenberg zeigt, wie wichtig es für moderne Unternehmen geworden ist, angemessen auf aktuelle Trends in der Gesellschaft zu reagieren. Dabei wird deutlich, dass es längst nicht mehr genügt, diese bloß zu erkennen. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, ihre Impulse aufzunehmen und in gebührender Weise mit ihnen umzugehen. Dass von dieser Fähigkeit, die jede Geschäftsführung beherrschen sollte, sowohl das Unternehmen als auch sein Personal profitieren, ist eine Erkenntnis, die das vorliegende Beispiel eindrücklich illustriert.

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