Smalltalk-Tipps: Wie Sie lernen, das Eis zu brechen

Smalltalk ist die Kunst des leichten Geplauders, das nicht besonders in die Tiefe gehen und auch nicht mit einer ausgefeilten Rhetorik glänzen muss. Im Berufsalltag lassen sich damit leicht Geschäftskontakte knüpfen und das eigene Netzwerk erweitern. Es gibt ein paar Situationen, die für Smalltalk geradezu prädestiniert sind. Der erste Tag bei der neuen Arbeit, die gemeinsame Fahrt im Fahrstuhl, das Warten vor der Kaffeemaschine, im Business-Meeting usw. Oft entsteht Smalltalk in Situationen, in denen man die Menschen (noch) nicht besonders gut kennt, in denen ein Schweigen aber schnell unangenehm würde. Doch wie findet man einen guten Einstieg in ein lockeres Gespräch? Und worüber soll man überhaupt reden?

Passende Gesprächsthemen für den Smalltalk

Die meisten Menschen sprechen gerne über sich selbst. Machen Sie also nicht den Fehler, gleich Ihr komplettes Leben, alles, was Sie können und wissen, präsentieren zu wollen. Damit fallen Sie als Angeber und Besserwisser auf und Ihr Gegenüber hat gleich keine Lust mehr, sich weiter zu unterhalten.

„Was inspiriert Sie?“ „Was lesen Sie gerade?“
Stellen Sie stattdessen Fragen. Das signalisiert Ihrem Gegenüber, dass Sie interessiert sind. Mit ein wenig Geschick kann sich daraus ein angeregtes Gespräch entwickeln.

„Wie fanden Sie das Konzert / den Vortrag bisher?“
Gute Gesprächsthemen finden sich oft im Anlass des Zusammentreffens. Sie finden in einer Vortrags- oder Konzertpause zusammen? Unterhalten Sie sich zwanglos über die Musik oder das soeben Gehörte. So haben Sie bereits eine gemeinsame Basis.

„Was machen Sie beruflich?“
Die Frage nach dem Job bietet weitere gute Anknüpfungspunkte. Oft ergeben sich daraus spannende Gespräche über Gemeinsamkeiten oder ähnliche Interessen.

„Möchten Sie auch etwas trinken?“
Scheuen Sie sich nicht davor, über Belangloses zu sprechen. Beim Smalltalk geht es darum, Menschen zu verbinden. Laden Sie Ihr gegenüber zum Beispiel auf einen Drink ein, oder noch besser, bringen Sie das Getränk direkt mit, nachdem Sie vorher beobachtet haben, was die Person gerne trinkt.

5 schnelle Smalltalk-Tipps zum Schluss

  • Keine Angst vor Gesprächspausen.
    Nutzen Sie die Zeit lieber, um das Gesagte nochmal durchzugehen und sich interessante Fragen zu überlegen.
  • Vermeiden Sie kritische Themen wie Religion, Politik oder Persönliches.
    Niemand wird in Smalltalk-Situationen gerne über Ihre Scheidung reden oder mit Ihnen kontroverse politische Themen diskutieren wollen.
  • Sprache, Mimik und Gestik richtig einsetzen.
    Es ist wichtig nicht zu leise oder zu undeutlich zu sprechen um den Gesprächsfluss nicht zu behindern. Ein freundliches Lächeln schafft zusätzlich Sympathie.
  • Nur Mut!
    Oft entsteht peinliche Stille nur aus dem Grund, weil sich niemand traut etwas zu sagen. Fassen Sie sich ein Herz und brechen Sie das Schweigen, Sie haben nichts zu verlieren!
  • Erwartungen herunterschrauben.
    Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst. Smalltalk ist keine ausgefeilte, tiefgreifende Konversation, sondern ein lockerer Plausch zwischendurch.

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