Vermögensanlagen-Informationsblatt

Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) gem. §§ 2a, 13 Vermögensanlagengesetz (VermAnlG)

Hinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen
Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Art und genaue Bezeichnung der Vermögensanlage

Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein unbesichertes, unverbrieftes, partiarisches Nachrangdarlehen mit qualifiziertem
Rangrücktritt des Darlehensgebers. Die Bergriffe Darlehensnehmer, Darlehensgeber, Darlehensmittel, Darlehenskapital
sowie weitere Nutzungen des Begriffes „Darlehen“ beziehen sich im Folgenden auf das partiarische Nachrangdarlehen an die
Weissenberg Business Consulting GmbH.
Die genaue Bezeichnung der Vermögensanlage lautet partiarisches Nachrangdarlehen an Weissenberg Business Consulting
GmbH. Sie ist Bestandteil einer über die Internet-Dienstleistungsplattform www.kapilendo.de (im Folgenden „kapilendo-Plattform“)
organisierten Schwarmfinanzierung zur Finanzierung des bezeichneten Kreditprojekts des Emittenten.

Anbieter und Emittent der Vermögensanlage einschließlich seiner Geschäftstätigkeit und Internet-Dienstleistungsplattform

Anbieter und Emittent des partiarischen Nachrangdarlehens ist die Weissenberg Business Consulting GmbH, Major-Hirst-Str.
11, 38442 Wolfsburg, HRB 204200 (im Folgenden „Emittent“).
Die Geschäftstätigkeit des Emittenten umfasst die Unterstützung von Unternehmen im Strategie- und IT Bereich.
Die kapilendo-Plattform (www.kapilendo.de) wird von der Kapilendo AG, Joachimsthaler Straße 10, 10719 Berlin, eingetragen
im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Registernummer HRB 165539 B, betrieben.

Anlagestrategie, Anlagepolitik, Anlageobjekt

Der Anleger erhält die Chance, an dem wirtschaftlichen Erfolg des Emittenten durch den Erhalt eines Festzinses sowie eines
umsatzabhängigen Erfolgszinses (siehe dazu näher unter Ziffer 4) zu partizipieren. Die Anlagestrategie des Emittenten ist es,
mit den Darlehensmitteln aus der Schwarmfinanzierung das Portfolio einer passgenauen Prozessberatung, Prozessautomatisierung,
dem Projektmanagement und agiler Softwareentwicklung um Robotic Process Automationen zu erweitern. Anlagepolitik
ist es, sämtliche Maßnahmen zu treffen, die der Anlagestrategie dienen und die insbesondere die Finanzausstattung des
Emittenten stärken. Die gestärkte Finanzausstattung darf dabei ausschließlich zum produktiven Einsatz im Sinne der Gesellschaft
genutzt werden und wird insbesondere für die unter Ziffer 2 genannte Geschäftstätigkeit, den Ausbau der IT-Dienstleistungen
sowie die Aufstockung von Personal und IT-Systemen aufgewendet. Anlageobjekt sind sämtliche Maßnahmen, die der
Verfolgung der Geschäftstätigkeit, also der Unterstützung von Unternehmen im Strategie- und IT-Bereich, und dem weiteren
Ausbau der Geschäftstätigkeit insbesondere der erfolgreichen Einführung der Robotic Process Automation in das Portfolio des
Emittenten dienen. Dies können insbesondere Investitionen in weiteres spezialisiertes Fachpersonal, in notwendige Hardwareerweiterungen
oder in Werbemaßnahmen für die Bewerbung des erweiterten Portfolios sein. Des Weiteren darf der Emittent
die Darlehensmittel aus der Schwarmfinanzierung zur Zahlung der unter Ziffer 9.2 genannten Vermittlungsgebühr an die Kapilendo
AG sowie zur Zahlung der an die Anleger gerichteten Fest- und Erfolgsverzinsung verwenden. Weitergehende Vorgaben
zur Anlagestrategie- und politik sowie über die Art und Weise der Verwendung der Darlehensmittel aus der Schwarmfinanzierung
werden mit dem Emittenten nicht vereinbart.

Laufzeit, Kündigungsfrist der Vermögensanlage und Konditionen der Zins- und Rückzahlung

Die Laufzeit des partiarischen Nachrangdarlehens beträgt 60 Monate, beginnend mit dem Tag, der auf die 16-tägige Abrechnungsphase
nach Ablauf des Kampagnenzeitraums folgt. Der Kampagnenzeitraum, während dessen ein Abschluss eines partiarischen
Nachrangdarlehensvertrages möglich ist, läuft vom 15.11.2017 bis zum 30.12.2017. Der Emittent ist berechtigt, den
Kampagnenzeitraum zu verlängern oder zu verkürzen. Eine ordentliche Kündigung des Anlegers während der Laufzeit des
partiarischen Nachrangdarlehens ist nicht zulässig. Der Emittent kann diesen Darlehensvertrag jederzeit vor dem Ende der
Laufzeit vorzeitig mit einmonatiger Kündigungsfrist schriftlich kündigen. Das Recht des Anlegers sowie des Emittenten zur
außerordentlichen Kündigung des partiarischen Nachrangdarlehens aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei Wirksamwerden
einer vorzeitigen Kündigung durch den Emittenten sind der gesamte Darlehensbetrag nebst bis dahin aufgelaufener Festverzinsung
sofort zur Zahlung fällig.
Das partiarische Nachrangdarlehen wird über die Laufzeit mit einem Festzins von 9 % p.a. und ggf. mit einem Erfolgszins
verzinst. Der Erfolgszins wird in Abhängigkeit von den zukünftigen Nettoumsätzen des Emittenten berechnet:

  • ab einem Nettoumsatz des Emittenten von über EUR 3,5 Millionen innerhalb eines Geschäftsjahres während der
    Darlehenslaufzeit wird ein Einmalbetrag von 5% des Darlehensbetrages geschuldet
  • ab einem Nettoumsatz des Emittenten von über EUR 5 Millionen innerhalb eines Geschäftsjahres während der
    Darlehenslaufzeit wird ein Einmalbetrag von 10% des Darlehensbetrages geschuldet
  • ab einem Nettoumsatz des Emittenten von über EUR 6,5 Millionen innerhalb eines Geschäftsjahres während der
    Darlehenslaufzeit wird ein Einmalbetrag von 15% des Darlehensbetrages geschuldet
  • ab einem Nettoumsatz des Emittenten von über EUR 8 Millionen innerhalb eines Geschäftsjahres während der
    Darlehenslaufzeit wird ein Einmalbetrag von 20% des Darlehensbetrages geschuldet
  • ab einem Nettoumsatz des Emittenten von über EUR 9,5 Millionen innerhalb eines Geschäftsjahres während der
    Darlehenslaufzeit wird ein Einmalbetrag von 25% des Darlehensbetrages geschuldet

Zugrunde gelegt wird das höchste ausgewiesene Nettoumsatzergebnis in einem abgeschlossenen Geschäftsjahr während der
Darlehenslaufzeit. Es kann nur ein Erfolgsszenario eintreten; die Erfolgszinsen werden somit nicht aufaddiert. Unterschreitet
der Nettoumsatz im umsatzstärksten Geschäftsjahr während der Laufzeit die erste Umsatzschwelle in Höhe von über EUR 3,5
Millionen, so entfällt der Erfolgszins. Die Festzinsen werden vorbehaltlich der Nachrangigkeit jeweils jährlich, erstmals ein Jahr nach dem Tag des Beginns der Laufzeit des partiarischen Nachrangdarlehens, oder bei vorzeitiger Rückzahlung des partiarischen
Nachrangdarlehens aufgrund einer Kündigung aus wichtigem Grund zur Zahlung auf das vom Anleger auf der kapilendoPlattform
hinterlegte Bankkonto fällig. Erfolgszins und Rückzahlungsanspruch sind endfällig. Das heißt, der Emittent leistet
während der Laufzeit des partiarischen Nachrangdarlehens keine Tilgungszahlungen und keine Erfolgszinszahlung. Die Rückzahlung
des partiarischen Nachrangdarlehens und ggf. die Zahlung eines Erfolgszinses erfolgt nach Ablauf der Darlehenslaufzeit
oder im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund nach Wirksamwerden der Kündigung in Euro ohne Abzüge, kostenund
gebührenfrei auf das vom Anleger auf der kapilendo-Plattform hinterlegte Bankkonto.

Risiko auftretender Zahlungsstörungen

Investitionen in Kreditprojekte sind mit Risiken verbunden. Grundsätzlich gilt: Je höher die potentielle Rendite, desto höher das
Risiko des Verlusts. Das partiarische Nachrangdarlehen ist eine Investition, deren Rendite von einer Vielzahl von Faktoren
abhängig ist, die im Einzelnen nicht sicher vorhergesehen werden können. Diese Faktoren können sich teilweise unabhängig
von unternehmerischen Entscheidungen des Emittenten entwickeln, wie z.B. durch eine veränderte Marktlage oder veränderte
rechtliche Rahmenbedingungen. Es bestehen daher Risiken hinsichtlich der vertragsgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen
durch den Emittenten, d.h. in Bezug auf die Rückzahlung des Darlehenskapitals und/oder die Zahlung von Zinsen. Dies
kann zu verzögerten Zahlungen, Zinsausfällen oder im Falle einer Insolvenz des Emittenten zum teilweisen oder vollständigen
Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Die Vermögensanlage ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Im Fall einer Fremdfinanzierung
des Nachrangdarlehenskapitals durch den Anleger (z.B. durch Aufnahme eines Kredites bei einer Bank) erhöht sich
das Risiko für den Anleger aufgrund der hierdurch zusätzlich anfallenden Kosten und der ggf. bestehenden Verpflichtung, die
Zins- und Tilgungslast der Fremdfinanzierung unabhängig von der Rückzahlung des Nachrangdarlehenskapitals und/oder der
Zahlung von Zinsen auf das partiarische Nachrangdarlehen tragen zu müssen. Dies kann zu einer Privatinsolvenz des Anlegers
führen.

Risiko des Zustandekommens des Anlageprojektes

Das Anlageprojekt kommt nicht zustande, wenn innerhalb des Kampagnenzeitraums zzgl. einer 16-tägigen Abrechnungsphase
die Gesamtsumme aller Investment-Zusagen von Anlegern die festgelegte Investitions-Schwelle der Kampagne nicht erreicht
oder die Zahlungen der von Anlegern zugesagten Darlehensbeträge auf das im Nachrangdarlehensvertrag angegebene Konto
binnen dieses Zeitraums nicht die Investitions-Schwelle erreichen („auflösende Bedingungen“). Tritt eine auflösende Bedingung
ein, so werden die partiarischen Nachrangdarlehen rückabgewickelt. Der Anleger erhält hierbei zwar einen bereits gezahlten
Darlehensbetrag zurück; bereits gezahlte Beträge, die noch nicht an den Emittenten ausgezahlt wurden, werden jedoch nicht
verzinst.

Risiko der Kündigung des partiarischen Nachrangdarlehens aus wichtigem Grund

Im Falle einer Kündigung des Nachrangdarlehensvertrages aus wichtigem Grund endet die Laufzeit des partiarischen Nachrangdarlehens
vorzeitig. In diesem Fall sind nur bereits aufgelaufene Zinsen geschuldet; der Anspruch auf die übrigen Zinsen,
die bis zum regulären Laufzeitende angefallen wären, entfällt.

Risiko durch den qualifizierten Nachrang des Darlehens

Die Darlehen sind mit einem qualifizierten Rangrücktritt ausgestattet. Der Anleger hat daher keinen Anspruch darauf, dass
seine Ansprüche auf Verzinsung oder Rückzahlung des Darlehensbetrags vorrangig oder gleichrangig vor Ansprüchen anderer
Gläubiger, die keinen Rangrücktritt erklärt haben, bedient werden. Dies gilt auch für den Fall, dass über das Vermögen des
Emittenten das Liquidations- oder Insolvenzverfahren eröffnet wird. Insbesondere besteht das Risiko, dass der Anleger seine
Zahlungsansprüche nicht durchsetzen kann, wenn und soweit die Bedienung der Ansprüche dazu führen würden, dass der
Emittent Insolvenz anmelden müsste.

Ertragsrisiko Erfolgszins

Neben dem vereinbarten Festzins ergibt sich ein Teil des Ertrages des partiarischen Nachrangdarlehens aus dem vereinbarten
Erfolgszins. Der Erfolgszins wird erst ab einem bestimmten Mindestnettoumsatz geschuldet und steigt bei Überschreiten festgelegter
Nettoumsatzstufen (s. Ziff. 4). Die Umsatzentwicklung des Emittenten unterliegt den unter 5.1 dargestellten Risikofaktoren,
die zu einem geringeren Erfolgszins und bei Unterschreiten der Mindestumsatzsumme auch zum völligen Entfallen des
Erfolgszinses führen können.

Emissionsvolumen sowie Art und Anzahl der Anteile

Der Mindestbetrag, der als Gesamtsumme der einzelnen Investments aller Anleger erreicht werden muss („InvestitionsSchwelle“)
beträgt EUR 200.000,00, der Höchstbetrag, der erreicht werden kann EUR 600.000,00 („Investitions-Limit“). Das
tatsächliche Emissionsvolumen am Ende des Kampagnenzeitraums sowie die Anzahl der tatsächlich begebenen partiarischen
Nachrangdarlehen hängen neben dem Investitions-Limit insbesondere von Anzahl und Höhe der durch die Anleger abgegebenen
Darlehensgebote ab. Die maximale Anzahl begebener partiarischer Nachrangdarlehen beträgt dabei 6.000. Der Anleger
kann dabei über die kapilendo-Plattform partiarische Nachrangdarlehensverträge mit Darlehensbeträgen von EUR 100,00 bis
zu maximal EUR 10.000,00 (wenn der Anleger keine Kapitalgesellschaft ist) mit dem Emittenten abschließen.

Verschuldungsgrad auf Grundlage des letzten aufgestellten Jahresabschlusses

Der auf Grundlage des letzten, für das Geschäftsjahr 2015 aufgestellten Jahresabschlusses vom 31.12.2015 berechnete Verschuldungsgrad
des Emittenten beträgt 234,34 %.

Aussichten für die vertragsgemäße Zins- und Rückzahlung unter verschiedenen Marktbedingungen

Das partiarische Nachrangdarlehen wird mit einem Festzins von 9% p.a. und ggf. einem Erfolgszins gem. Ziffer 4 verzinst. Zinsund
Rückzahlungsansprüche des Anlegers stehen jederzeit unter dem Vorbehalt ausreichender Liquidität des Emittenten (Solvenzvorbehalt)
und unterliegen einem qualifizierten Rangrücktritt. Der qualifizierte Nachrang bewirkt, dass die Anleger ihre
Ansprüche erst nach allen gegenwärtigen und zukünftigen Gläubigern des Unternehmens, die keinen solchen Nachrang erklärt
haben, geltend machen können. Im Falle der Insolvenz bedeutet das, dass die Ansprüche der Anleger lediglich aus der Vermögensmasse befriedigt werden können, die nach der Befriedigung der vorrangigen Gläubiger verbleibt. Verbleibt
keine Vermögensmasse nach der Befriedigung der vorrangigen Gläubiger, führt dies zu einem Totalverlust der Vermö-
gensanlage des Anlegers. Der Solvenzvorbehalt bewirkt ferner, dass die Anleger auch außerhalb einer Insolvenz nur dann
ihren Anspruch auf Zahlung der Zinsen und Rückzahlung des Darlehensbetrages geltend machen können, wenn durch diese
Zahlungen kein Insolvenzeröffnungsgrund (gem. § 17 ff. InsO) bei dem Unternehmen herbeigeführt werden würde. Der Anspruch
der Anleger ist also von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, insbesondere von dessen Liquiditäts- und
Verschuldungssituation abhängig. Damit sind die Aussichten für die vertragsgemäßen Zins- und Rückzahlungen des Emittenten,
die an die Anleger weitergeleitet werden, in besonderem Maße von dem wirtschaftlichen Erfolg des Emittenten mit seiner
Geschäftstätigkeit, nämlich der Unterstützung von Unternehmen im Strategie- und IT-Bereich, mit dem Schwerpunkt passgenaue
Prozessberatung, Prozessautomatisierung, Projektmanagement und agile Softwareentwicklung sowie Optimierung und
Strukturierung von Geschäftsbereichen abhängig. Maßgebliche Faktoren für die Aussichten auf Zins- und Rückzahlung sind
daher die Entwicklung des Marktes der Strategie- und IT-Beratung von Unternehmen und wie sich der Emittent auf diesem
Markt behauptet. Eine positive Entwicklung des Marktes sowie der Positionierung des Emittenten auf diesem Markt steuern
positiv zum Erreichen des Erfolgszinses bei. Eine neutrale Marktentwicklung und -positionierung kann dazu führen, dass ausschließlich
der Festzins, nicht aber der Erfolgszins gezahlt wird. Negative makroökonomische Veränderungen, insbesondere
Inflation, steigende Rohstoffpreise und politische sowie regulatorische Anpassungen können sich negativ auf das Marktumfeld
und damit auf die Aussichten auf Zins- und Rückzahlung auswirken.

Vom Anleger zu tragende Kosten/Gebühren

Der Anleger trägt neben seinem Darlehensbetrag keine Kosten/Provisionen/sonstigen Entgelte in Verbindung mit der Vermö-
gensanlage. Wird die Bezahlung des Darlehensbetrags mittels SEPA-Lastschriftauftrag vorgenommen, hat der Anleger für ausreichende
Deckung seines Kontos Sorge zu tragen. Kosten, die aufgrund von Nichteinlösung oder Rückbuchung der Lastschrift
entstehen, hat der Anleger zu tragen, soweit die Nichteinlösung oder Rückbuchung durch den Anleger verursacht wurde. Für
Kosten oder Gebühren, die dem Anleger gegenüber Banken oder anderen Finanzinstituten entstehen (z.B. Transaktionsgebühren
für die Zahlung des Darlehensbetrages) ist der Anleger selbst verantwortlich. Dem Anleger wird darüber hinaus empfohlen,
sich zu etwaigen steuerlichen Folgen des partiarischen Nachrangdarlehens in eigener Verantwortung ggf. qualifiziert
steuerlich beraten zu lassen.

Entgelte und sonstige Leistungen der Internet-Dienstleistungsplattform

Die Kapilendo AG wird auch als Kreditvermittlerin der auf der kapilendo-Plattform angebotenen Kreditprojekte tätig. Hierfür
sowie für die damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen erhält sie von dem Emittenten im Fall eines erfolgreichen
Abschlusses der Kampagne ein Entgelt in Höhe von 7% des Darlehensbetrages.

Nichtvorliegen eines unmittelbaren oder mittelbaren maßgeblichen Einflusses des Emittenten auf die InternetDienstleistungsplattform

Der Emittent kann auf die Kapilendo AG keinen unmittelbaren oder mittelbaren maßgeblichen Einfluss ausüben. Weder ist ein
Mitglied der Geschäftsführung, des Vorstands oder deren Angehörige im Sinne des § 15 Abgabenordnung auch Mitglied des
Vorstands der Kapilendo AG noch ist der Emittent mit der Kapilendo AG gemäß § 15 Aktiengesetz unternehmerisch verbunden.

Keine inhaltliche Prüfung durch die BaFin

Die inhaltliche Richtigkeit dieses Vermögensanlagen-Informationsblatt unterliegt nicht der Prüfung durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (im Folgenden "BaFin").

Keine Hinterlegung eines Verkaufsprospekts bei der BaFin

Für die Vermögensanlage wurde kein von der BaFin gebilligter Verkaufsprospekt hinterlegt. Weitergehende Informationen erhält
der Anleger unmittelbar von dem Anbieter oder Emittenten der Vermögensanlage.

Aktuellster Jahresabschluss des Emittenten

Der Emittent hat bislang noch keinen Jahresabschluss im Bundesanzeiger oder anderen öffentlichen Quellen offengelegt. Zukünftige
Jahresabschlüsse sind beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form erhältlich (www.bundesanzeiger.de).
Die zukünftigen Jahresabschlüsse des Emittenten werden zusätzlich auf der kapilendo-Plattform für registrierte Nutzer
elektronisch abrufbar sein.

Ansprüche auf der Grundlage einer Angabe in dem Vermögensanlagen-Informationsblatt

Ansprüche auf der Grundlage einer in diesem Vermögensanlagen-Informationsblatt enthaltenen Angabe können nur dann bestehen,
wenn die Angabe irreführend oder unrichtig ist und wenn die Vermögensanlage während der Dauer des öffentlichen
Angebots, spätestens jedoch innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten öffentlichen Angebot der Vermögensanlage im Inland,
erworben wird.

Bestätigung der Kenntnisnahme des Warnhinweises

Die Bestätigung der Kenntnisnahme des Warnhinweises nach § 13 Absatz 4 Satz 1 VermAnlG erfolgt gemäß § 15 Absatz 4
VermAnlG vor Vertragsschluss elektronisch in einer der Unterschriftleistung gleichwertigen Art und Weise.