Wie Sie Ihre Lücken im Lebenslauf positiv verkaufen

Lücken im Lebenslauf

Viele Menschen haben Lücken in ihrem Lebenslauf: sei es die Pause nach einem erworbenen Hochschulgrad, längere Reisen oder Zeiten von Arbeitslosigkeit. Solche Lücken sind bei einer Bewerbung auf jeden Fall ein Malus. Daher muss man wissen, wie man diese einem potentiellen Arbeitgeber gegenüber glaubwürdig begründet. Seien Sie aber gewarnt: Lügen haben kurze Beine! Davon sich eine gut klingende Ausrede auszudenken, ist dringend abzuraten. Wenn auffliegen sollte, dass Ihre Behauptung, Sie hätten ehrenamtlich in der Dritten Welt gearbeitet oder hätten Ihren an Malaria erkrankten Bruder pflegen müssen, dann werden sich die Chancen auf die gewünschte Berufsanstellung gen Null bewegen. Denn für eine Person, die schon im Bewerbungsgespräch lügt, wird kein Arbeitgeber Verwendung finden. Beherzigen Sie lieber die folgenden Tipps:

Beherzigen Sie lieber die folgenden Tipps:

Hier ist es einfach überzeugende Begründungen zu finden. Sie haben eine andere Sprache gelernt, andere Kulturen kennen gelernt und wichtige Lebenserfahrungen gemacht, die Sie persönlich (und somit auch Ihre berufliche Qualifikation) vorangebracht haben.
Keiner sollte sich dafür schämen eine Zeit lang arbeitslos gewesen zu sein. Sie sollten jedoch positiv darstellen, wie Sie diese Zeit für sich genutzt haben und was Sie daraus für sich mitgenommen haben. Sagen Sie also nicht, dass Sie in dieser Zeit gänzlich unproduktiv gewesen sind, sondern berichten Sie davon, welche Kompetenzen Sie sich womöglich angelesen haben oder welche Erkenntnisse Sie für Ihre weitere berufliche Entwicklung aus der Zeit der Arbeitslosigkeit gezogen haben. Vielen Menschen wird während einer solchen „Auszeit“ bewusst, welcher Beruf Ihnen wirklich liegt und in welchem Bereich Sie die bisher erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen am besten einbringen können. Auf die meisten Arbeitgeber wird es eine sehr positive Wirkung haben, wenn Sie mit einem solchen persönlichen Entwicklungsgang begründen können, warum der ausgeschriebene Job genau der richtige für Sie ist — und damit Sie genau die richtige Person für diesen sind.
Die Rechtslage besagt, dass Sie nicht darüber Auskunft leisten müssen unter welcher Krankheit Sie gelitten haben bzw. leiden. Genau genommen darf ein Arbeitgeber Sie noch nicht einmal danach fragen. Andererseits können Sie sich als offen und ehrlich präsentieren, wenn Sie vielleicht doch etwas mehr preis geben als Sie es eigentlich müssten. Wenn Sie tatsächlich schwer krank waren und mittlerweile genesen sind, so wird kaum ein Arbeitgeber Ihnen deshalb Steine in den Weg werfen. Das ist immer noch besser als wenn jemand jahrelang gesund war und einfach so „nichts“ gemacht hat.
Hier wird es schwierig. Es sollte Ihnen klar sein, dass nicht sinnvoll zu begründende Lücken nachteilig sind. Bleiben Sie dennoch selbstbewusst und versuchen Sie nicht Ausreden für Ihre „Sturm-und-Drang-Zeit“ oder einer längeren unproduktiven Phase zu erfinden. Bleiben Sie einfach ganz sachlich und sagen Sie z.B.: „Nach dem Studium habe ich mir eine Auszeit gegönnt.“ Punkt. Indem Sie zu Ihrem Lebenslauf stehen, zeigen Sie Selbstbewusstsein und leisten somit Schadensbegrenzung.

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