Diese 10 Berufsbilder machen Ihr Unternehmen zum Vorreiter der digitalen Transformation

Zehn Berufsbilder, die durch die digitale Transformation geschaffen werden

Der digitale Wandel in der Berufswelt Angestellte

Der digitale Wandel in der Berufswelt

Die digitale Transformation beeinflusst nicht nur Unternehmen, sondern auch die Arbeitnehmer. Dieser Wandel ist kontinuierlich und offenbart bereits heute, dass digitale Kompetenzen im Beruf unabdingbar sind. Vor allem die Anforderungen an die Arbeitnehmer unterliegen diesem Wandel, denn klassische Sachbearbeitung wird in naher Zukunft nicht mehr als Jobgarant zählen. Stattdessen genießen aktuell vor allem innovative IT-basierte Berufsbilder einen wahren Aufschwung. Im Folgenden werden wir Ihnen zeigen, wie der digitale Wandel neue Berufsbilder schafft. 

1. Business Process Manager

In einer digitalen Welt haben Prozesse eine besonders hohe Relevanz. Um Geschäftsprozesse zu automatisieren, müssen im ersten Schritt die dahinterliegenden Prozesse standardisiert werden. Vor allem Prozessanalysen sowie die Modellierung eben jener Prozesse gehören zum Handwerk des Business Process Managers.

Die geleistete Arbeit legt zudem den Grundpfeiler zur Digitalisierung von Prozessen sowie zur Implementierung von künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Dabei gestaltet sich der Alltag des Business Process Managers üblicherweise sehr abwechslungsreich, denn ein enger Kundenkontakt und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen gehört zum Alltag dieses Berufsbilds. Vor allem der kontinuierliche Wandel sorgt dafür, dass das Berufsbild des Business Process Managers als besonders zukunftsorientiert bezeichnet werden kann.

Der übliche Ausbildungshintergrund eines Business Process Managers ist ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung mit IT-Hintergrund. Da die Analyse und Optimierung von Prozessen zu den Kernaufgaben eines Business Process Managers zählt, werden Fachkenntnisse in Modellierungssprachen, wie z.B. BPMN oder UML benötigt, um die Prozesse genau zu dokumentieren.

2. Business Development Manager

Das Business Development gilt als besonders wichtiger Bereich, um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu gewährleisten. Insbesondere durch die digitale Transformation verändern sich Technologien und Trends, die ein Business Development Manager erkennen und beurteilen muss, um darauf geeignete Strategien aufzubauen. Beim Berufsbild des Business Development Managers handelt es sich im Grunde um einen Zukunftsanalysten.

Vor allem das Auseinandersetzen mit Marktentwicklungen und Kundenbedürfnissen gehört zu den Kernaufgaben dieses Berufsbildes. Bewerber müssen ein besonderes Gespür für technologische Trends und Änderungen mitbringen. Die gesammelten Erkenntnisse werden für die Entwicklung von Produkten und Geschäftsmodellen benutzt und sichern somit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Oftmals wird daher ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsinformatik vorausgesetzt.

Das Berufsbild des Business Development Managers ist sehr abwechslungsreich. Vor allem sich wandelnde Trends und Anforderungen sorgen für zahlreiche neue Aufgaben. Zudem steht der Business Development Manager im engen Kundenkontakt und definiert gemeinsame Strategien. Auch dieses Berufsbild bietet gute Entwicklungsperspektiven. 

3. AI Developer

Die innovativen Anwendungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz genießen aktuell ein hohes Maß an Aufmerksamkeit bei Unternehmen. Auf KI-Technologien spezialisierte Entwickler – sogenannte AI Developer - verfügen üblicherweise über ein IT-bezogenes Studium oder eine Fachinformatiker-Ausbildung.

Wer die entsprechenden Anforderungen erfüllt, der hat die Möglichkeit sich mit der Entwicklung von künstlichen Intelligenzen auseinanderzusetzen. Vor allem der spielerische Umgang mit Daten und ein ausgeprägtes analytisches Denken gehören zu den geforderten Eigenschaften des AI Developers. 

Bei der täglichen Arbeit werden objektorientierte Programmiersprachen und vor allem eine lösungsorientierte Arbeitsweise benötigt, da in den Projekten oftmals schwierige Sachverhalte zu lösen sind.

Aktuell werden KI-Experten händeringend gesucht und überdurchschnittlich gut bezahlt und die Zukunftsperspektiven sind – wegen der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für KI-Technologien – ebenfalls sehr gut.

4. RPA Consultant

Robotic Process Automation beschäftigt sich mit der Automatisierung standardisierter und repetitiver Geschäftsprozesse. Da diese Prozesse oft nicht ausreichend standardisiert & dokumentiert sind und häufig auch noch Optimierungspotenzial vorhanden ist, ist ein unmittelbarer Einsatz dieser Technologie oft nicht sinnvoll oder möglich. An dieser Stelle kommt der RPA Consultant zum Einsatz, der Management und Fachabteilungen bei der Digitalisierung einzelner Geschäftsprozesse berät.

Dabei gehören die Prozessanalyse sowie die Modellierung von Prozessen zu den Kernaufgaben dieses Berufsbildes. Üblicherweise werden diese Prozesse dabei im Zusammenspiel mit den Prozessverantwortlichen auch auf Optimierungspotenziale geprüft und gegebenenfalls optimiert. Insbesondere der enge Kontakt mit dem Fachbereich sowie das Erkennen und Verstehen der relevanten Prozesse gehören zu den Kernaufgaben des RPA Consultants.

Grundsätzlich setzt das Berufsbild des RPA Consultants ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung mit IT-Hintergrund voraus. Zudem wird ein hohes Maß an Eigeninitiative und Teamfähigkeit vorausgesetzt.

Da die Fähigkeit Prozesse zu analysieren und zu optimieren zu den grundlegenden Anforderungen gehört, sollte ein RPA Consultant auch den Einsatz von Modellierungstechniken wie BPMN sowie Moderations- und Präsentationstechniken beherrschen. Im Gegenzug bietet das Berufsbild einen abwechslungsreichen Job und gute Zukunftsperspektiven. 

5. RPA Developer

Während sich der RPA Consultant primär mit der Prozessanalyse und -optimierung auseinandersetzt, ist die Entwicklung und Implementierung die Kernaufgabe des RPA Developers. Daher gehören vor allem die Programmierung zuvor aufgenommener Prozesse sowie deren Weiterentwicklung zu den typischen Aufgabenfeldern dieses RPA Developers.

Als Voraussetzung wird oftmals ein abgeschlossenes Wirtschaftsinformatik- oder Informatikstudium oder eine Ausbildung als Fachinformatiker gefordert. Zusätzlich muss der RPA Developer einen spielerischen Umgang mit Daten haben und Spaß an der Entwicklung von Automatisierungsstrategien haben.

Vor allem die zunehmende Akzeptanz von RPA durch die Wirtschaft sorgt für eine steigende Nachfrage nach Experten in diesem Bereich. 

RPA-Einführungsvideo

Vorteile von RPA

  • Kostensenkung
  • Effizienzsteigerung
  • Mitarbeiterentlastung

6. Blockchain Developer

Neben der künstlichen Intelligenz genießt vor allem die Blockchain-Technologie einen hervorragenden Ruf und bietet großes Disruptionspotenzial. Insbesondere Kryptowährungen wie Bitcoin sorgten für ein steigendes Interesse an dieser Technologie. Dabei zeigt sich, dass die dezentrale und nicht manipulierbare Blockchain auch im Rahmen zahlreicher anderer Geschäftsmodelle Vorteile bietet.

Die Entwicklung oder Integration einer Blockchain sowie die Entwicklung entsprechender Applikationen gehören zu den Aufgaben des Blockchain Developers. Dieser verfügt über Kenntnisse zur Technologie und treibt deren Implementierung voran.

Üblicherweise verfügt der Blockchain Developer über ein abgeschlossenes Studium der Informatik, Mathematik oder Wirtschaftsinformatik und weist idealerweise ein reges Interesse an kryptografischen Verfahren auf.

7. Cloud Engineer

Auch die Cloud-Technologie gehört zu den aktuellen Wachstumstreibern der Wirtschaft. Die zunehmende Digitalisierung zwingt zudem immer mehr Unternehmen in die Cloud. Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach Cloud-Experten.

Zu den Kernaufgaben des Cloud Engineers gehören die Evaluation von Cloud-Technologien, die Schaffung einer Cloud-Infrastruktur, die Migration von existieren Systemen in die Cloud und die Einbindung von Cloud-Technologien in die bestehende IT-Infrastruktur. Häufig kommen noch die laufende Betreuung der Cloud Backend-Systemen und das Deployment Management dazu.

Auch für dieses Berufsbild wird üblicherweise ein abgeschlossenes Studium mit IT-Bezug oder eine entsprechende Berufsausbildung vorausgesetzt.

8. ERP Consultant

Ein durch die digitale Transformation und die neuen technischen Möglichkeiten stark verändertes Berufsbild ist das des ERP Consultants.

Die Aufgabe des ERP Consultants ist die Begleitung und Weiterentwicklung von ERP-Projekten, die aufgrund der veränderten Anforderungen durch die Digitalisierung modernisiert werden müssen. Diese umfassen die Einführung und Implementierung sowie die anschließende Betreuung des Kunden. Dabei stehen vor allem langfristige Kundenbeziehungen im Vordergrund. Im Rahmen der täglichen Aktivitäten setzt der ERP Consultant auf Methoden zur Prozessanalyse und zur Konzeption.

Neben einer IT-bezogenen Ausbildung oder einem Studium gehören ein gewisses Maß an Ausdauer und ein kompetentes Auftreten zu den typischen Anforderungen, denn üblicherweise gehört auch ein gewisses Reisevolumen zum Berufsbild des ERP Consultants. 

9. Big Data Analyst

Bei Big Data handelt es sich um eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, sodass auch der Big Data Analyst als besonders zukunftsorientiertes Berufsbild bezeichnet werden kann.

Die Kernaufgabe des Big Data Analyst ist – wie der Name bereits vermuten lässt –die Analyse von großen Datenbeständen. In der täglichen Arbeit muss sich der Big Data Analyst vor allem mit verschiedenen Datenquellen und -formaten auseinandersetzen, diese ggf. integrieren bzw. matchen und über verschiedene Analysemethoden kausale Zusammenhänge in den Daten aufdecken. Anschließend müssen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Da Big Data ein relevantes Thema für jede Branche und jeden Fachbereich ist, ist der Job sehr abwechslungsreich. Als Voraussetzung gilt auch hier üblicherweise ein abgeschlossenes Studium mit IT-Bezug oder eine entsprechende Berufsausbildung.

10. Business Intelligence Analyst

Die digitale Transformation schafft neben neuen Möglichkeiten auch neue Herausforderungen und Fragestellungen für Unternehmen. Der Business Intelligence Analyst deckt dabei Probleme auf, analysiert diese und entwickelt Konzepte und Richtlinien, die sich mit der Entwicklung passender IT-Lösungen beschäftigen. Dabei werden nicht nur technische, sondern oft auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt.

Der BI Analyst fungiert dabei als Bindeglied zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und koordiniert die Zusammenarbeit. Zusätzlich übernimmt er häufig einen unterstützenden Part bei der Qualitätssicherung ein.

Normalerweise hat ein BI Analyst ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Informatik oder BWL vor. Zusätzlich ist z. B. eine Zertifizierung über das International Institute of Business Analysis möglich.

Im Alltag besonders wichtige Stärken sind analytisches Denkvermögen und das Erkennen logischer Zusammenhänge. Daneben erfordert die Funktion als Schnittstelle ein ausgeprägtes Kommunikationstalent.

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Fazit und Ausblick

Die vorgestellten Berufsbilder verdeutlichen die steigende Relevanz von IT-Kompetenzen in der Berufswelt. Vor allem im Zuge der Digitalisierung gewinnen diese zunehmend an Bedeutung. Neue Technologien wie RPA und künstliche Intelligenz sorgen für einen anhaltenden Umbruch und fördern weitere IT-orientierte Arbeitsplätze. Daher bieten die vorgestellten Berufsbilder neben ausgeprägten Entwicklungsmöglichkeiten auch hervorragende Zukunftsperspektiven.

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